Saturday, January 2, 2010

Kritik: "I see you" - James Camerons "Avatar"

Am Mittwoch war ich in dem neuen Film von James Cameron:        „Avatar“ (den deutschen Zusatztitel lassen wir mal getrost weg...) Das Cinemaxx in Braun-schweig zeigte es in 3D und in der OV! Yeah! Sehr lustig war, dass man vom Ticketabreißer darauf hingewiesen wurde, dass der Film auf Englisch ist. Ich meinte, dass mir das schon klar sei, sonst würde ich mir ihn ja gar nicht erst ansehen wollen. Er meinte, dass viele Leute das übersehen würden und dann vollkommen überrascht seien... Ooookay... Whatever. Weiterer Punkt: Im Cinemaxx in Braunschweig wurde der Film über die Playstation 3 abgespielt. Dies wurde in der Pause deutlich als der PS-Desktop auftauchte und die zweite Hälfte des Films ausgewählt wurde... Ich dachte erst es wird jetzt Werbung für das dazugehörige Spiel gemacht... :)

Nun aber zum Film: Der teuerste Film aller Zeiten aber ganz großes Popcorn-Kino. Um es vorweg zu nehmen, die Story ist ein wenig lahm und man erkennt eigentlich die Geschichte von Winnetou und Pocahontas. Es ist aber zu verkraften, da die Story im Endeffekt Hand und Fuß hat (obwohl einem das „alles muss im Gleichgewicht sein"-Gerede manchmal auf die Nerven geht) und bei der atemberaubenden Bilderflut bleibt fast kaum genügend Aufnahmekapazität für ein komplexes Storygeflecht (schließlich hat nicht jeder so einen coolen „USB-Zopf“ womit man sich überall einklinken kann). Die Hauptfigur Jake Sully (Sam Worthington) ist sympathisch und gleichzeitig auch der große Actionheld, Zoë Saldaña („Star Trek“) verleiht ihrem computergenerierten Charakter Neytiri eine großartige Mimik, Sigourney Weaver setzt sich als Wissenschaftlerin Grace für die Rechte der Na’vi ein, Stephen Lang erfüllt als rauer Colonel jedes Klischee und Michelle Rodriguez („The Fast and the Furious“) darf wieder einen auf cool machen.
Den Film sollte man sich meiner Meinung nach nur in 3D anschauen, denn allein der Planet Pandora ist einfach nur ein spektakulärer, bildgewaltiger und kosmischer Regenwald voller Farben und fluoreszierender Flora und Fauna.

Im Grunde hat James Cameron also alles richtig gemacht, außer dass es ein unausgewogenes Verhältnis von Inhalt und Story gibt. Aber: Wäre die Optik nicht so spektakulär, würde es auch nicht so viel Kritik an der Story geben.
Ich habe mich jedenfalls trotz Überlänge über zweieinhalb Stunden nicht gelangweilt und schon gar nicht in der 3D-Version. Es ist definitiv ein Film der für das Kino gemacht wurde und es lohnt sich auf jeden Fall ihn anzusehen, auch wenn natürlich 2009 schon deutlich durchdachtere und brillantere Stories auf die Leinwand gebracht wurden.
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Achja, in „Zweiohrküken“ (Internationaler Titel übrigens: „Rabbit without Ears 2“) war ich auch. Eine kleine Anekdote aus dem Kinosaal:
Vor uns saß ein junges Pärchen. Es war nach der Bar-Szene mit Matthias Schweighöfer alias Moritz und „Lana“. Lana sagt in der Szene zu Moritz, dass er ihren Namen doch rückwärts buchstabieren soll um sich ihn besser merken zu können. Das ganze Kino lacht, ja ihr könnt euch vorstellen was jetzt kommt. Richtig, das Mädel vor uns fragt ihren Freund, was das denn dann heißen würde...

OMG, no comment...

3 comments:

deidra said...

We went to the movies the day before Christmas. Chris's dad really wanted to see Avatar, but the theater in Burley was closed that day. So, we drove to Twin Falls, they bought their tickets and Chris overheard the people at the counter tell someone else that it wasn't in 3D there-- The only place you could see it in 3D was in Burley! So they got their money back and had to wait a few more days to see in in 3D.

As for me, I wasn't interested and went to The Princess and the Frog! :)

LenaEatsWorld said...

And did they like the movie? I really loved it in 3D!

chantal said...

Auf jeden Fall ist der Film einen Kinobesuch wert. Er ist wirklich spannend und die 3D-Effekte sind extrem geil.

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